Handtherapie

Was zeichnet eine gute Handtherapeutin aus?

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  • ihr Wissen ist fachübergreifend, sie kann aus mehreren Therapieansätzen und alternativen Behandlungsmethoden die für den Patienten am besten geeignete Therapie auswählen
  • sie schaut sich den Patienten lokal (am Ort der Beschwerden), segmental (die Wirbelsäule betreffend), viszeral (auf das Organ bezogen), zentral (das Gehirn) und emotional (in seiner Gefühlswelt) an
  • sie macht eine ausführliche Befunderhebung und kennt verschiedene Tests, um die genaue Ursache der Beschwerden herauszufiltern, ob Bänder, Muskeln, Sehnen oder Nerven beteiligt sind
  • sie kennt sich gut mit Narbenbehandlungen (Wundheilungsphase der Haut, Störungen im Narbengewebe, Verklebungen, Sehnennähte) aus
  • sie wendet unterschiedliche Techniken an, um die Muskeln zu dehnen, zu lockern oder zu kräftigen und um die Bewegung der Gelenke zu fördern
  • sie kennt unterschiedliche thermische Anwendungen wie Wärme zur Entspannung, Hitze in Form einer heißen Rolle oder der Moxatherapie, um den Stoffwechsel im Gewebe anzuregen und Verklebungen zu lösen sowie Kälte, um Schmerzen zu lindern und die Durchblutung zu fördern
  • sie verwendet Ultraschalltherapie, um das Narbengewebe und die Muskulatur zu lockern sowie Verklebungen zu lösen
  • sie kennt unterschiedliche Methoden zur Schmerztherapie wie Spiegeltherpie, Entspannungstechniken, thermischer Anwendung, Ultraschall-und Elektrotherapie, Kinesio-Taping, um die Schmerzen positiv zu beeinflussen
  • sie kann individuelle Schienen herstellen, um Fehlstellungen zu vermeiden, Schmerzen zu lindern und bei Nervenschäden die Bewegungsfunktion zu ermöglichen sowie bei Sehnenverletzungen die Gleitfähigkeit zu erhalten
  • sie berät Patienten kompetent bei der Wahl der Hilfsmittel (z.B. Schreibhilfen, Flaschenöffner und Griffverdickungen bei Bewegungseinschränkungen und Kraftverlust) und zeigt ihnen, wie sie sie im Alltag anwenden
  • sie hilft beim Wiedereinstieg in den Beruf

Das Karpaltunnelsyndrom zeigt sich häufig durch Nervenschmerzen im Handgelenk. Es muss aber nicht zwangsläufig eine Nerveneinengung im Bereich des Handgelenks sein, sondern kann auch durch Überlastung bestimmter Unterarmmuskeln ausgelöst oder durch eine Nervenenge der überanspannten Muskeln im Bereich des Halses verursacht werden.

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