FDM – Fasziendistorsionsmodell

Das Fasziendistorsionsmodell wurde von Steven Typaldos entwickelt. Es orientiert sich an der Schmerzgestik sowie der Symptombeschreibung des Patienten, an Bewegungstests und Tastbefunde und dem Erfassen der Krankheitsgeschichte.

Die Grundlage der Beschwerden wie Schmerzen, Missempfindungen, Bewegungseinschränkungen und anderen Symptomen sind Störungen oder Veränderungen im Bindegewebe den sogenannten Faszien. Diese Faszien sind in unterschiedlichen Formen verdreht (lat. Distorsion).

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Es gibt sechs verschiedene Distorsionen, die jeweils spezifische Beschwerden verursachen.

  • 1. Triggerband
  • 2. Continuumdistorsion
  • 3. Hernierter Triggerpunkt
  • 4. Faltdistorsion
  • 5. Zylinderdistorsion
  • 6. Tektonische Fixation

Wie äußern sich die Beschwerden?

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Es können Bewegungseinschränkungen, Empfindungsstörungen, Kribbeln, ein Ziehen oder Brennen sein. Weitere Symptome sind Schmerzen beim Aufstehen, Morgensteifigkeit oder Verspannungen. Die Schmerzen können stechend, dumpf, diffus oder klar abgegrenzt sein. Sie können in einem Gelenk oder Körperteil oder auch ganz unspezifisch (wandernd) auftreten.

FDM

Wie läuft die Behandlung ab?

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Sie zeigen und beschreiben dem Therapeuten ihre Beschwerden. Der Therapeut beobachtet genau ihre Körpersprache. Jede Distorsion hat ihre eigene Gestik. Zeigen Sie mit dem Finger auf einen Punkt, weist das auf eine Continuumdistorsion hin, fahren Sie mit dem Finger eine Linie entlang, handelt es sich um ein Triggerband. Sie umfassen ein Gelenk mit der ganzen Hand? Dann wird die Faltdistorsion im Gelenk behandelt. So hat jede einzelne der sechs Distorsionen ihre eigene, ganz spezifische Gestik, durch die deutlich wird, welche strukturelle Veränderung behandelt werden muss.

Haben Sie Fragen? Dann schreiben Sie uns eine Mail oder rufen Sie uns an: 05146/919168.

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